Pfarrkirche St. Oswald Oberdrauburg

Die barocke Pfarrkirche St. Oswald in Oberdrauburg zählt zweifelsohne zu den schönsten Kirchenbauten im Oberkärntner Raum.

Erbaut wurde sie in den Jahren 1805- 1812, laut Inschrift in der Apsis von den kunstsinnigen, genialen Brüdern Josef und Michael Köfler, die beide aus der Malerschule Kötschach- Oberdrauburg hervorgingen.

Den Bauauftrag erteilte der damalige Fürstbischof von Gurk.

Der Großbrand des Marktes im Jahr 1870 führte zu einer fast vollständigen Zerstörung der Kirche. Restauriert wurde sie anschließend im spätbarocken Klassizismus.

Die Pfarrkirche St. Oswald in Oberdrauburg ist ein stattlicher Bau mit einer weiträumigen, hellen Halle, einem Tonnengewölbe, einer Flachkuppel im Chor, einer zweigeschossigen Westempore und einem Triumphbogen. Bemerkenswert sind die Gewölbemalereien von Christoph Brandstetter aus Kötschach um 1809. Sie zeigen unter anderem das Martyrium und den Tod des heiligen Oswalds, dem die Kirche geweiht ist. Über der Orgelempore erstreckt sich eine wirklichkeitsnahe Abbildung des Marktes Oberdrauburg umrahmt von Engeln und vom Teufel.