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Asiatische Tigermücke breitet sich aus

BEITRAG VOM 24.08.2026

Mit einfachen Maßnahmen kann jeder dazu beitragen, ihre Vermehrung und die mögliche Übertragung von Krankheitserregern einzudämmen.

Was ist die Asiatische Tigermücke?
Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) ist eine kleine, auffällig schwarz-weiß gestreifte Stechmücke. Ursprünglich stammt sie aus Asien, inzwischen kommt sie auch in Europa und zunehmend in Deutschland vor. Sie ist vor allem tagsüber aktiv und kann bereits in kleinsten Wasseransammlungen ihre Eier ablegen – zum Beispiel in Regentonnen, Untersetzern, Gießkannen oder anderen Gefäßen.

Das Monitoring der asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) besteht seit 2020. Bisher gab es in Kärnten nur vereinzelte Funde an Reiserouten. Seit letzter Woche ist eine größere Population in Klagenfurt nahe der Glan durch die Medien bekannt geworden.

Mit der Mithilfe der Bevölkerung ist es möglich rasch auf Populationen aufmerksam gemacht zu werden um die Ausbreitung rasch einzudämmen. Über die „Mosquito Alert“-App können verdächtige Funde per Foto und Standort unkompliziert gemeldet werden. Einfach die App (mit Foto der Mücke) nutzen oder auch den Zecken-Postkasten (Liberogasse 6, Klagenfurt) bzw. den Fund an der Kasse des kärnten.museum abgeben (lebend oder tot in einem Gefäß mit Datum, Uhrzeit und Ort des Fundes). Die abgegebenen Funde werden dann von Expertinnen und Experten der AGES überprüft und auf der Karte verortet. Hier ist die Karte verlinkt, in der bisherige Funde sichtbar sind.

Warum ist sie gefährlich?
Die Asiatische Tigermücke kann verschiedene Krankheitserreger übertragen, darunter die Viren, die Dengue-, Chikungunya- und Zika-Fieber verursachen. In Kärnten ist das Risiko einer Übertragung derzeit noch vergleichsweise gering. Mit der weiteren Ausbreitung der Tigermücke steigt jedoch grundsätzlich das Risiko, dass eingeschleppte Krankheitserreger weitergegeben werden.

Was kann jeder tun?
Jeder kann helfen, der Tigermücke die Vermehrung zu erschweren. Entscheidend ist, mögliche Brutstätten zu beseitigen:

  • Kleine Wasserstellen mindestens einmal pro Woche vollständig entleeren.
  • Blumentopf-Untersetzer, Eimer, Gießkannen und andere Gefäße nicht mit Wasser stehen lassen.
  • Regentonnen dicht verschließen oder mit einem geeigneten Netz sichern.
  • Gegenstände, in denen sich Regenwasser sammeln kann, unter Dach lagern oder umdrehen.
  • Dachrinnen sauber halten, damit sich dort kein Wasser staut.
  • Vogeltränken regelmäßig vollständig leeren und reinigen.

Schon wenige Milliliter stehendes Wasser können als Brutstätte ausreichen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass sich die Asiatische Tigermücke nicht weiter ausbreitet.

Foto: Stockfoto, Pixabay